Ossis und ihre Prioritäten

23. Februar 2012

Nicht dass es mich überraschen würde: “Laut einer Umfrage der TU Dresden halten nur 38 Prozent der Dresdner Bürger den Protest gegen die Neonazis für wichtiger als das “stille Gedenken” an die Bombennacht. Ausgerechnet in dem Bundesland, das ein Jahrzehnt lang Unterschlupf für eine neonazistische Mörderbande bot, droht ein entschiedenes Vorgehen gegen Rechts am eigentümlichen Erinnerungskult seiner Bürger zu scheitern.”

Hier die Fundstelle auf Spiegel Online.

Maria aus Spanien in Berlin

23. Februar 2012

Auf Spiegel Online gefunden:  ”Junge Spanier in Deutschland Hauptsache Zukunft

“Ein bisschen überraschend ist es schon, dass Maria unbedingt zurück nach Berlin will, sie hat dort nicht nur gute Erfahrungen gesammelt.

Bei einem von zahllosen WG-Castings musste sie sich anhören, als Spanierin habe sie doch sicher ständig Freunde zu Besuch. Beim Kebab-Essen wurden sie und ihre Freundinnen aus Italien und Portugal von einem Fremden beschimpft. Und als sie endlich einen Job in einem Modegeschäft gefunden hatte, hörte sie wegen Problemen mit der Sprache nach zwei Wochen wieder auf. “Es war furchtbar.” Schließlich floh sie in ihre Heimatstadt Madrid.”

So was kann man sich doch nur in Berlin oder Ostdeutschland vorstellen, oder? Fremdenfeindlichkeit ist im Osten Deutschlands so verbreitet, dass die Leute sich nicht mal schämen sie zu zeigen. Im Artikel werden auch noch Leute erwähnt, die nach München oder Hamburg gegangen sind, aber dort wird nicht von Pöbeleien berichtet.

Die Ostdeutschen sterben aus. Die Trauer darüber scheint sich aber in Grenzen zu halten. Bei der Dienstleistungsbereitschaft und Empathie dieser Sprechstundenhilfe kein Wunder.

Ein etwas merkwürdiges Hobby ostdeutscher Frauen, Kindstötungen. Ist die DDR-Mentalität dran schuld? Der Gedanke scheint selbst einem Ministerpräsidenten nicht so abwegig. Befremdend ist zumindest die massive Häufung dieses Phänomens, insbesondere in Brandenburg. Jüngst tötete eine Mutter in Borgsdorf ihr Neugeborenes, interessant ist, was da noch im Artikel steht:

“Der Fall weckt Erinnerungen an eine ganze Reihe von Kindstötungen in Brandenburg. Erst am 23. Dezember hatte ein Spaziergänger in Potsdam an einem Garagenkomplex ein totes Neugeborenes entdeckt. Das Mädchen war ebenfalls lebensfähig und ist getötet worden, die Leiche wies Spuren von Gewalt auf…. Vor genau einem Jahr hatte die Polizei in Jüterbog nach Hinweisen ein bereits 2009 getötetes neugeborenes Baby im Garten der Eltern gefunden….Die Eltern sollen das Kind umgebracht haben, weil ihnen die zusätzlichen Kosten zu hoch waren.”

Das ist aber nicht alles, was mir zu getöteten Säuglingen in Brandenburg einfällt: “Grauenhafter Fund in Brandenburg: Eine 39-jährige Frau soll neun ihrer Kinder nach der Geburt getötet und dann vergraben haben.” Plauen liegt zwar nicht in Brandenburg, aber in der DDR, auch hier werden Kinder getötet.

Und wenn so was mal in Westdeutschland passiert, dann führt die Spur nach Brandenburg. Hier noch eine Seite, die so viele Kindstötungen auflistet, dass einem schlecht wird, die meisten aus dem Osten Deutschlands.

Sind Ossis doof?

7. Februar 2012

Models sind ja meistens doof, besonders doof sind aber diese hier. Aber wie siehts denn so mit der Schulbildung in Brandenburg aus? Leider nicht so gut, denn bayrische Hauptschüler wissen über die DDR mehr als Gymnasiasten in Brandenburg. War wohl früher auch nicht viel besser in der DDR, zumindest was den Englisch-Unterricht angeht. Und die politischen Parteien, sind die denn besser? Na ja, könnte besser sein.

Ich habe das jetzt schon so oft erlebt, dass es kein Zufall sein kann. Besonders aufgefallen ist es mir im Westen: Die Dame in der Hutabteilung im Alsterhaus in Hamburg schaut mir nicht in die Augen beim Sprechen, die Dame an der Kasse im Sporthaus Schuster in München auch nicht, in Berlin passiert mir das dauernd. Was haben diese Verkäuferinnen gemeinsam? Sie alle kommen aus dem Osten. Bei Verkäuferinnen aus der BRD oder auch bei Migranten ist mir das komischerweise noch nie aufgefallen.

 

Ein Franzose über Berlin

23. Januar 2012

In diesem Artikel über Schwaben in Berlin, bzw Prenzlauer Berg, redet mal einer Tacheles über die Berliner:

“Vorneweg, ich bin Franzose, seit lange Zeit in Süddeutschland werde euch „euer“ supertolles Berlin ganz sicher nicht durch meine Anwesenheit besudeln. Keine Angst also, ihr armen Unterdrückten des bösen Kapitals. Einmal gesehen reicht mir. Behaltet eure miefige Arroganz, die lächerlichen Weltstadtallüren, euer cooles Getue hinter dem nichts als die eigene Leere steht. In Wirklichkeit seid ihr es doch, die die Pickelhauben aufhabt.

Wisst ihr eigentlich, dass fast keiner aus dem Süden freiwillig nach Berlin geht? Dass das als Strafe des Schicksal empfunden wird, wenn man dorthin versetzt wird? Dass es viel mehr rattengesichtige Denises, Doreens, Ronnys, Maiks und Sandros in den Süden zieht wie Süddeutsche an die polnische Grenze in die Wüste, die Gernegrossstadt? Schade, dass die Ostgrenze 1945 nicht noch 50km weiter nach Westen verlegt wurde, wir wären diesen depperten Preussenhaufen los gewesen, dessen grösste Überschrift in den Geschichtsbücher zwei Weltkriege waren. Der Süden braucht euch nicht – geistig-kulturell weder damals noch jetzt und wirtschaftlich gesehen hätte man euch schon vor Jahrzehnten abwerfen sollen. Einzig als Beispiel für Dummheit und Borniertheit taugt ihr.

Der selbstverursachte Mief, ihn dem ihr sitzt, zeigt sich schön an diesem Prenzlberg-Schwaben Geblödel. Ihr redet von Gentrification und habt weder erlebt noch Ahnung, was das eigentlich heisst – dazu müsstet ihr mal nach New York, Seoul oder andere Orte mit Metropolencharakter erleben, wo sich Stadtviertel und Leben in einer ständigen Metamorphose befinden. Von Dynamik, Geschwindigkeit, Entwicklung, Leben keine Spur bei euch, Dinge die unumgänglich für eine wirkliche Weltstadt sind. Nein, man stinkt sich über die Miete aus, fühlt sich und seinen kleinen Hinterhof bedroht, reagiert mit Pikiertheit und damit es nicht so spiessig rauskommt (was es aber zu 100% ist), tut man so als wäre es irgendeine besondere Art Berliner Humor.

Das ist nicht nur lächerlich, sondern kindisch und teilweise widerlich.”

 

Gefunden auf dem Weblog Die Straßen von Berlin

Berlin ist voller mega-toleranter Intoleranter. Wegen Party und billiger Wohnungen sind sie nach Berlin gezogen, ein paar Jahre später bekämpfen sie die Party-Crowd. Andere politische Ansichten sind sowieso nicht tolerierbar.

Anscheinend war das schon länger so wie dieses Zitat vermuten lässt: “Ich habe in den 60er Jahren in West -Berlin studiert. Ich erinnere mich ungern an die Jahre in Berlin – eine intolerante Bevoelkerung wie ich sie vorher und nachher nie wieder erlebt habe.”

Quelle: Forum von Spiegel.de

Eine ausgewanderte Ossi-Frau erzählt über ihre Landsleute: “Wenn wir in unsere Heimat fahren um unsere Familie zu besuchen, dann brauche ich garnicht schauen, wann wir in Sachsen sind (auf der Autobahn) … ich merke es sofort an der sinnlos aggressiven Fahrweise der Fahrzeugführer. Es wird gedrängelt, geschnippelt, Reißverschlussverfahren – was ist das?, Vorfahrt genommen und “rauslassen” kann man sowieso vergessen. Ich wollte über einen Fußgängerüberweg gehen und wurde einfach nicht rübergelassen. Prima dachte ich mir.

In einem Geschäft ist es mir passiert, dass ich nicht genügend Geld dabei hatte und der Kassiervorgang storniert werden musste. Statt dass die Verkäuferin freundlich blieb, wurde ich wie ein Dummkopf und Verbrecher behandelt. Kundenfreundlichkeit habe ich auch in anderen Geschäften stark vermisst. Ich wusste garnicht, in welchem Film ich gerade bin.” ….

“Was mich aber auch ärgert ist das Gejammere, dass es keine Arbeit gibt. Na klar gibt es keine Arbeit. Aber dann ist meine Heimat eben dort, WO Arbeit ist, dort wo ich nicht den Kitt aus den Fenstern essen muss. Es steht doch jedem frei seines Glückes Schmied zu sein. Wir sind auch umgezogen, damit wir eben nicht zuhause sitzen müssen und uns darüber aufregen dürfen, dass wir keine Arbeit bekommen. Uns tut es auch leid, dass wir fernab von Familien und Freunden sind.

Jedenfalls hat sich mein Empfinden dafür mittlerweile so gesteigert, dass ich eigentlich null Lust habe, mehr dort rüber zu fahren. “

Quelle: Med1 Forum

Der Berliner ist nicht für seine Gastfreundlichkeit bekannt. Dieser Berliner setzt dem Ganzen aber noch einen auf: “Achtung Ihr zugezogenen …”.

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